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Krautsuppe: Einfaches Rezept mit Weißkohl

Krautsuppe ist eine einfache, herzhafte Suppe, bei der Weißkohl die wichtigste Zutat ist. Zusammen mit Möhren, Lauch, Zwiebeln und Gemüsebrühe entsteht ein aromatisches Gericht, das sich mit wenigen Zutaten zubereiten lässt. Je nach Rezept kann Krautsuppe vegetarisch gekocht oder mit Fleisch, Speck oder Wurst ergänzt werden. Besonders praktisch ist, dass Weißkohl gut lagerfähig ist und sich deshalb auch für die unkomplizierte Alltagsküche eignet. Das Bundeszentrum für Ernährung beschreibt Weißkohl als vielseitiges Gemüse, das sich unter anderem für Suppen und Eintöpfe eignet.

Krautsuppe einfach selber machen

Für eine unkomplizierte Variante braucht man keine lange Zutatenliste. Das folgende Rezept ergibt etwa vier Portionen und orientiert sich an einer klassischen Gemüsesuppe mit Weißkohl. Mehr lesen : Rindsgulasch: Klassisches Wiener Rezept & Tipps

Zutaten für 4 Portionen

  • 500 g Weißkohl
  • 200 g Möhren
  • 1 Stange Lauch
  • 1 rote Paprika
  • 1 gelbe Paprika
  • 2 Zwiebeln
  • 1 EL Rapsöl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1,5 l Gemüsebrühe
  • etwas Petersilie
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Diese Zusammenstellung entspricht in den Grundzutaten einem aktuellen Krautsuppen-Rezept von REWE. Dort werden ebenfalls 500 g Weißkohl, Möhren, Lauch, Paprika, Zwiebeln, Tomatenmark und Gemüsebrühe verwendet.

Zubereitung

  1. Die äußeren Blätter des Weißkohls entfernen und den Kohl waschen. Anschließend den Kopf vierteln, den Strunk herausschneiden und den Kohl in feine Streifen schneiden. Diese Vorbereitung empfiehlt auch das Bundeszentrum für Ernährung für Weißkohl.
  2. Möhren, Lauch, Paprika und Zwiebeln vorbereiten und klein schneiden.
  3. Das Rapsöl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebeln darin kurz anschwitzen.
  4. Möhren, Lauch und Paprika hinzufügen und einige Minuten mitbraten.
  5. Den geschnittenen Weißkohl dazugeben und ebenfalls kurz mitgaren.
  6. Tomatenmark einrühren und anschließend mit der Gemüsebrühe auffüllen.
  7. Die Suppe aufkochen und anschließend bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.
  8. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Petersilie bestreuen.

Wie lange die Suppe genau braucht, hängt davon ab, wie fein der Kohl geschnitten wird und wie weich man das Gemüse bevorzugt. Als Orientierung nennt ein vergleichbares REWE-Rezept insgesamt etwa 35 Minuten.

Welcher Kohl eignet sich für Krautsuppe?

Für eine klassische Krautsuppe eignet sich vor allem Weißkohl, der auch als Weißkraut bezeichnet wird. Er besitzt feste Blätter und ein kräftigeres Kohl-Aroma. Das macht ihn besonders passend für Suppen und Eintöpfe.

Eine mildere Alternative ist Spitzkohl. Nach Angaben des Bundeszentrums für Ernährung ist Spitzkohl zarter und milder als Weißkohl und gart schneller. Deshalb sollte er nicht unnötig lange gekocht werden.

Auch die Bezeichnung „Krautsuppe“ ist nicht auf ein einziges Rezept festgelegt. Je nach Region und Familie gibt es unterschiedliche Zubereitungen. Manche Varianten enthalten Kartoffeln und Tomaten, andere Fleisch oder Speck. Wieder andere werden ausschließlich mit Gemüse gekocht.

Was passt gut in Krautsuppe?

Die Grundzutaten lassen sich problemlos erweitern. Besonders gut passen Gemüse und Gewürze, die das kräftige Kohl-Aroma ergänzen.

Kartoffeln: Gewürfelte Kartoffeln machen die Suppe sättigender und geben der Brühe mehr Substanz.

Möhren und Lauch: Beide bringen natürliche Süße und passen geschmacklich sehr gut zum Weißkohl.

Tomatenmark: Eine kleine Menge sorgt für zusätzliche Würze und eine kräftigere Farbe.

Kümmel: Kümmel ist eine klassische Ergänzung zu Kohlgerichten. Das BZfE nennt Kümmel, Fenchel und Majoran als geeignete Gewürze, um der häufig als blähend empfundenen Wirkung von Kohl entgegenzuwirken.

Fleisch oder Wurst: Wer eine kräftigere Mahlzeit möchte, kann beispielsweise Speck, Kochwurst oder anderes Fleisch ergänzen. Dadurch verändert sich allerdings auch der Charakter und die Nährstoffzusammensetzung der Suppe.

Ist Krautsuppe gesund?

Krautsuppe kann eine nährstoffreiche Mahlzeit sein, insbesondere wenn sie reichlich Gemüse enthält. Weißkohl liefert unter anderem Vitamin C, Folsäure, Kalium, Magnesium und Calcium. Außerdem enthält er Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe.

Wie gesund die fertige Suppe insgesamt ist, hängt jedoch stark von den verwendeten Zutaten ab. Eine Gemüse-Krautsuppe mit Brühe und wenig Fett ist beispielsweise anders zusammengesetzt als eine Variante mit Speck, Wurst oder Sahne.

Auch die Zubereitung spielt eine Rolle. Wer möglichst viele empfindliche Inhaltsstoffe erhalten möchte, sollte Gemüse nicht unnötig lange garen. Gleichzeitig muss der Kohl für eine Suppe natürlich ausreichend gegart werden, damit die gewünschte Konsistenz entsteht.

Krautsuppe kalorienarm zubereiten

Eine leichte Variante gelingt ohne komplizierte Zutaten. Entscheidend ist vor allem, wie viel Öl und welche zusätzlichen Zutaten verwendet werden.

Für eine kalorienärmere Krautsuppe bieten sich an:

  • viel Weißkohl und anderes Gemüse
  • Gemüsebrühe als Basis
  • eine moderate Menge Pflanzenöl
  • Kartoffeln statt fettreicher Einlagen
  • Kräuter und Gewürze für zusätzlichen Geschmack
  • keine oder nur wenig Sahne

Ein konkretes Rezept lässt sich dabei nicht pauschal mit einer bestimmten Kalorienzahl bewerten, weil die Nährwerte von den Zutaten und Mengen abhängen. Zum Vergleich weist das von REWE veröffentlichte Rezept in der dort angegebenen Zusammensetzung 140 kcal pro Portion aus.

Krautsuppe mit Kartoffeln

Kartoffeln sind eine einfache Möglichkeit, die Suppe zu einer vollständiger wirkenden Mahlzeit zu machen. Dafür werden geschälte Kartoffeln in kleine Würfel geschnitten und gemeinsam mit dem Kohl in der Brühe gegart.

Besonders praktisch ist diese Variante, wenn die Suppe als Hauptgericht serviert werden soll. Kartoffeln liefern Kohlenhydrate und machen die Konsistenz etwas sämiger, ohne dass dafür Sahne notwendig ist.

Wer eine sehr klare Brühe bevorzugt, sollte die Kartoffelwürfel nicht zu klein schneiden. Für eine dickere Suppe können sie dagegen kleiner geschnitten und etwas länger gekocht werden.

Krautsuppe mit Fleisch oder Wurst

Eine herzhaftere Version lässt sich mit Fleisch, Speck oder Wurst zubereiten. Geräucherte Zutaten geben der Brühe ein kräftiges Aroma und passen gut zum mild-würzigen Kohl.

Allerdings sollte man bei salzigen Wurstwaren mit zusätzlichem Salz vorsichtig sein. Das BZfE weist darauf hin, dass bei ohnehin salzhaltigen Lebensmitteln teilweise auf zusätzliches Salzen verzichtet werden kann.

Für eine ausgewogene Variante kann deshalb zunächst ohne zusätzliches Salz gekocht und erst am Ende abgeschmeckt werden.

Krautsuppe richtig aufbewahren

Weißkohl selbst ist vergleichsweise gut lagerfähig. Ein ganzer, intakter Kohlkopf kann laut BZfE im Gemüsefach des Kühlschranks bis zu etwa drei Wochen aufbewahrt werden. Bei angeschnittenem Kohl sollte die Schnittfläche geschützt und der Kohl innerhalb etwa einer Woche verarbeitet werden.

Bei der fertigen Suppe gelten andere Regeln: Sie sollte nach dem Kochen zügig abkühlen und anschließend im Kühlschrank aufbewahrt werden. Für eine längere Lagerung eignet sich portionsweises Einfrieren. Beim Aufwärmen sollte die Suppe vollständig erhitzt werden.

Häufige Fehler bei Krautsuppe

Eine gute Krautsuppe ist unkompliziert, trotzdem können einige kleine Fehler das Ergebnis beeinflussen.

Der Kohl wird zu grob geschnitten: Sehr große Stücke brauchen länger und können ungleichmäßig garen.

Zu wenig Würze: Weißkohl hat ein eher mildes, charakteristisches Aroma. Zwiebeln, Pfeffer, Kräuter, Kümmel oder Tomatenmark können für mehr Tiefe sorgen.

Zu viel Flüssigkeit: Wird die Suppe stark verdünnt, kann das Gemüsearoma verloren gehen. Besser zunächst mit einer angemessenen Menge Brühe beginnen und später bei Bedarf Flüssigkeit ergänzen.

Zu langes Kochen: Besonders zarter Spitzkohl sollte nicht unnötig lange gegart werden. Das BZfE empfiehlt bei Spitzkohl eine eher kurze Garzeit, damit Struktur und wertvolle Inhaltsstoffe besser erhalten bleiben.

Krautsuppe als günstiges Alltagsgericht

Ein Vorteil der Suppe ist ihre flexible Zutatenbasis. Weißkohl, Möhren, Zwiebeln und Kartoffeln gehören zu Zutaten, die sich vielseitig kombinieren lassen. Dadurch kann eine Krautsuppe auch dazu dienen, vorhandenes Gemüse sinnvoll aufzubrauchen.

Weißkohl ist außerdem in Deutschland ganzjährig erhältlich. Laut BZfE stammt er auch aus heimischem Anbau; im Winter kann regionaler Kohl eine praktische Alternative zu Gemüse aus weiter entfernten Anbaugebieten sein.

Wer die Suppe regelmäßig kocht, kann das Grundrezept deshalb leicht an die vorhandenen Zutaten und den eigenen Geschmack anpassen.

FAQ

Was ist Krautsuppe?

Krautsuppe ist eine Suppe oder ein Eintopf, bei dem Kohl – häufig Weißkohl – die wichtigste Zutat bildet. Je nach Rezept kommen Gemüse, Kartoffeln, Brühe, Gewürze oder Fleisch hinzu.

Welcher Kohl ist am besten für Krautsuppe?

Für eine klassische Variante eignet sich Weißkohl besonders gut. Spitzkohl ist eine mildere und zartere Alternative und benötigt eine kürzere Garzeit.

Kann man Krautsuppe vegetarisch kochen?

Ja. Gemüsebrühe, Weißkohl, Möhren, Lauch, Zwiebeln und Kartoffeln reichen für eine herzhafte vegetarische Variante völlig aus.

Was passt als Gewürz zu Krautsuppe?

Kümmel, Majoran, Pfeffer und Petersilie passen gut zu Kohl. Kümmel, Fenchel und Majoran werden vom BZfE außerdem als Gewürze genannt, die bei Kohlgerichten hilfreich sein können.

Kann man Krautsuppe einfrieren?

Ja, eine fertig gekochte Krautsuppe lässt sich portionsweise einfrieren. Beim späteren Aufwärmen sollte sie vollständig erhitzt werden.

Wie lange hält sich Weißkohl?

Ein ganzer, intakter Weißkohl kann im Gemüsefach des Kühlschranks bis zu etwa drei Wochen halten. Angeschnittener Kohl sollte deutlich schneller verarbeitet werden.

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