Wer war Luna Jordan?
Luna Jordan war eine deutsche Schauspielerin, die durch verschiedene Film- und Fernsehproduktionen bekannt wurde. Sie wurde im November 2001 in Berlin geboren und arbeitete bereits als Jugendliche vor der Kamera. Zu ihren bekannten Projekten gehören „Fuchs im Bau“, „Wild Republic“ und „Jenseits der Spree“. Außerdem wirkte sie an dem Kurzfilm „Furor“ mit, für den sie auch das Drehbuch schrieb. Ihre Karriere verband Schauspiel, Filmkunst und gesellschaftliches Engagement. Im Mai 2026 starb Luna Jordan überraschend im Alter von 25 Jahren. Dieser Artikel erklärt die wichtigsten Stationen ihres Lebens, ihre Filmrollen und ihre künstlerische Arbeit.
Luna Jordan wuchs in Berlin auf und hatte durch ihre Mutter früh Kontakt zur Filmwelt. Ihre Mutter ist die österreichische Schauspielerin Bettina Ratschew. Schon als Kind sammelte Jordan erste Erfahrungen vor der Kamera. Später entwickelte sie sich zu einer vielseitigen Nachwuchsschauspielerin mit Rollen in Serien, Kinofilmen und Kurzfilmen. Auch ihre Arbeit hinter der Kamera wurde zunehmend wichtig. Besonders „Furor“ zeigte ihr Interesse an eigenen Geschichten und weiblichen Perspektiven. Wer sich für junge deutsche Schauspielerinnen interessiert, findet in unserem Beitrag über deutsche Nachwuchstalente im Film weitere spannende Informationen.
Wer ist Luna Jordan? Eine Kurzbiografie
| Merkmal | Information |
|---|---|
| Vollständiger Name | Luna Jordan |
| Geburtsjahr | 2001 |
| Geburtsort | Berlin, Deutschland |
| Nationalität | Deutsch-österreichisch |
| Beruf | Schauspielerin und Drehbuchautorin |
| Bekannt durch | Fuchs im Bau, Wild Republic, Jenseits der Spree |
| Schauspieldebüt | Dystonie (2012) |
| Erste Hauptrolle | Marie Bacher in Kommissarin Lucas – Tote Erde (2018) |
| Mutter | Bettina Ratschew, österreichische Schauspielerin |
| Bekannte Filme | Fuchs im Bau, Dead Girls Dancing, Run Me Wild |
| Bekannte Serien | Wild Republic, Schlafende Hunde, Euphorie |
| Auszeichnung | Österreichischer Filmpreis 2022 als beste Nebendarstellerin |
| Drehbuch | Furor (2021) |
| Wohnorte | Berlin und Wien |
| Gestorben | 13. Mai 2026 |
| Alter beim Tod | 24 bzw. 25 Jahre, je nach Geburtsmonat |
Kindheit und Herkunft von Luna Jordan
Luna Jordan wurde im November 2001 in Berlin geboren. Ihre Mutter Bettina Ratschew stammt aus Österreich und arbeitet als Schauspielerin. Dadurch kam Jordan bereits früh mit Film und Theater in Kontakt. Sie wuchs in Berlin auf und entwickelte schon als Kind Interesse an der Schauspielerei. Erste Erfahrungen sammelte sie in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen. Zu ihren frühen Arbeiten gehört der Kurzfilm „Die Zwangsräumung“ aus dem Jahr 2013. Später folgten weitere Rollen, die ihre Entwicklung als Schauspielerin zeigten. Ihre Herkunft aus einer Künstlerfamilie beeinflusste ihren beruflichen Weg, bestimmte ihn aber nicht vollständig.
Während ihrer Jugend übernahm Luna Jordan verschiedene Aufgaben vor der Kamera. 2017 spielte sie in der ZDF-Serie „Der Bergdoktor“ die Rolle Sarah Pichler. Im folgenden Jahr war sie in „Kommissarin Lucas – Tote Erde“ zu sehen. Dort verkörperte sie Marie Bacher, eine wichtige Figur der Handlung. Diese frühen Rollen machten sie einem größeren Publikum bekannt. Gleichzeitig sammelte sie Erfahrungen mit unterschiedlichen Regisseuren und Produktionsweisen. Jordan interessierte sich nicht nur für Unterhaltung, sondern auch für Geschichten mit gesellschaftlicher Bedeutung. Ihre späteren Projekte zeigten, dass sie diese Interessen weiterentwickelte. Mehr lesen : Helene Fischer Kinder
Ausbildung und erste Schauspielrollen
Luna Jordan trat 2019 dem Jugendensemble des Deutschen Theaters in Berlin bei. Dort arbeitete sie an Theaterproduktionen und lernte verschiedene Formen des Schauspiels kennen. Ihr Debütstück hieß „Verirrten sich im Wald“ und wurde von Robert Lehniger inszeniert. Die Theaterarbeit ergänzte ihre Erfahrungen aus Film und Fernsehen. Im selben Jahr übernahm sie eine Rolle in der Serie „SOKO Donau“. Außerdem spielte sie in dem Kinofilm „Fuchs im Bau“ mit. Diese Projekte zeigten ihre zunehmende Präsenz in der deutschsprachigen Filmwelt. Jordan entwickelte sich dabei von einer jungen Darstellerin zu einer vielseitigen Schauspielerin.
2020 war Luna Jordan in der Produktion „Die Räuber“ an den Kammerspielen des Deutschen Theaters zu sehen. Im selben Jahr wirkte sie an der Serie „Wild Republic“ mit. Dort spielte sie Steffi und gehörte zum Hauptcast der achtteiligen Produktion. Die Serie wurde von Markus Goller und Lennart Ruff inszeniert. Sie verbindet Jugenddrama mit einer Geschichte über schwierige Lebenssituationen. Jordan konnte darin ihre schauspielerischen Fähigkeiten in einer längeren Serienhandlung zeigen. Ihre Arbeit am Theater und beim Film ergänzte sich zunehmend. Dadurch entstand ein breites künstlerisches Profil, das über einzelne Rollen hinausging.
Luna Jordan in Fuchs im Bau
Eine der bekanntesten Rollen von Luna Jordan war Samira Spahic in „Fuchs im Bau“. Der österreichische Kinofilm entstand unter der Regie von Arman T. Riahi. Jordan spielte darin an der Seite von Sibel Kekilli, Maria Hofstätter und weiteren bekannten Darstellern. Die Geschichte beschäftigt sich mit einer Schule in einer Jugendstrafanstalt. Dabei werden Fragen über Bildung, Vertrauen und schwierige Lebenswege behandelt. Jordan verkörperte eine junge Figur, die mit besonderen Herausforderungen umgehen muss. Ihre Darstellung brachte ihr Aufmerksamkeit in der Filmbranche. Der Film wurde zu einem wichtigen Schritt in ihrer noch jungen Karriere.
Für ihre Rolle in „Fuchs im Bau“ erhielt Luna Jordan 2022 den Österreichischen Filmpreis als beste weibliche Nebendarstellerin. Diese Auszeichnung würdigte ihre schauspielerische Leistung in dem Kinofilm. Bei der Preisverleihung sprach sie außerdem über sexualisierte Gewalt und Machtmissbrauch im Film- und Theaterbetrieb. Ihre Rede sorgte für große öffentliche Aufmerksamkeit. Jordan machte deutlich, dass junge Schauspielerinnen in der Branche Schutz und sichere Arbeitsbedingungen brauchen. Damit verband sie ihren beruflichen Erfolg mit einem wichtigen gesellschaftlichen Anliegen. Ihre Auszeichnung bleibt deshalb nicht nur wegen des Films, sondern auch wegen ihrer öffentlichen Haltung bedeutend.
Weitere Filme und Serien von Luna Jordan
Luna Jordan wirkte in mehreren bekannten deutschen und österreichischen Produktionen mit. Dazu gehörten unter anderem „Polizeiruf 110“, „SOKO Hamburg“ und „Jenseits der Spree“. In „Jenseits der Spree“ spielte sie an der Seite von Jürgen Vogel. Außerdem war sie 2023 im Kinofilm „Dead Girls Dancing“ zu sehen. Ihre Filmografie umfasst unterschiedliche Genres und Rollen. Sie arbeitete sowohl für das Fernsehen als auch für das Kino. Diese Vielseitigkeit war ein wichtiger Teil ihrer Karriere. Jordan zeigte, dass sie sich in verschiedenen Geschichten und Figuren zurechtfinden konnte.
2023 spielte Luna Jordan außerdem in der Netflix-Serie „Schlafende Hunde“ mit. 2024 folgten weitere Produktionen wie „Unschuldig – Der Fall Julia B.“, „Am Abgrund“ und „Sterben für Beginner“. Auch in „Euphorie“ war sie 2025 zu sehen. Ihre späteren Projekte zeigen, dass sie bis zuletzt aktiv an neuen Film- und Serienproduktionen arbeitete. Dabei blieb sie nicht auf ein bestimmtes Genre festgelegt. Ihre Rollen reichten von dramatischen Geschichten bis zu modernen Serienformaten. Wer sich für ihre Filmografie interessiert, findet im Beitrag über bekannte deutsche Serien weitere Informationen zu vergleichbaren Produktionen.

Furor: Drehbuch und gesellschaftliches Engagement
Luna Jordan war nicht nur Schauspielerin, sondern auch als Drehbuchautorin tätig. Gemeinsam mit Frida Lindenau arbeitete sie an dem Kurzfilm „Furor“. Der Film wurde 2021 im Wettbewerb des Deutschen Jugendfilmpreises gezeigt. Außerdem lief er bei der Diagonale, einem bekannten österreichischen Filmfestival. Jordan schrieb das Drehbuch und wirkte auch als Schauspielerin mit. Das Projekt beschäftigte sich mit weiblicher Wut und gesellschaftlichen Erwartungen. Dadurch konnte sie ihre eigenen Ideen in eine filmische Geschichte umsetzen. „Furor“ zeigte, dass Jordan auch hinter der Kamera kreative Verantwortung übernehmen wollte.
Das gesellschaftliche Engagement von Luna Jordan war ein wichtiger Teil ihres öffentlichen Auftretens. Sie setzte sich für sichere Arbeitsbedingungen im Film- und Theaterbetrieb ein. In Interviews sprach sie über die Herausforderungen junger Schauspielerinnen. Auch ihre Dankesrede beim Österreichischen Filmpreis machte ihre Haltung deutlich. Jordan wollte dazu beitragen, dass Machtmissbrauch und sexualisierte Gewalt nicht verschwiegen werden. Ihr Engagement ergänzte ihre künstlerische Arbeit. Sie zeigte damit, dass Schauspielerinnen auch außerhalb ihrer Rollen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen können. Ihre Aussagen wurden in mehreren Medien und Dokumentationen aufgegriffen.
Luna Jordan und ihr Leben in Berlin und Wien
Luna Jordan hatte eine enge Verbindung zu Berlin und Wien. Sie wurde in Berlin geboren und wuchs dort auf. Ihre Mutter stammt aus Wien, und Jordan besaß die österreichische Staatsbürgerschaft. Später lebte sie zeitweise in Wien und arbeitete weiterhin in der deutschsprachigen Filmbranche. In einem Interview erklärte sie, dass sie sich in beiden Städten zu Hause fühlte. Ihre berufliche Tätigkeit führte sie häufig an verschiedene Orte. Dadurch entstand ein Leben zwischen mehreren Städten und Kulturräumen. Diese Verbindung prägte auch ihre Arbeit in deutschen und österreichischen Produktionen.
Über das Privatleben von Luna Jordan sind nur begrenzte Informationen bekannt. Sie sprach öffentlich vor allem über ihre Arbeit, ihre Filmprojekte und gesellschaftliche Themen. Persönliche Details hielt sie weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Deshalb gibt es keine umfassenden verlässlichen Angaben über eine Beziehung, eine Ehe oder Kinder. Für eine seriöse Biografie ist es wichtig, zwischen bestätigten Informationen und Spekulationen zu unterscheiden. Bekannt bleibt vor allem ihre künstlerische Entwicklung. Ihre Filme, ihre Drehbucharbeit und ihr Engagement bieten genügend Einblicke in ihre öffentliche Persönlichkeit. Weitere private Einzelheiten sollten nicht ohne verlässliche Quellen verbreitet werden.
Der Tod von Luna Jordan im Jahr 2026
Luna Jordan starb am 13. Mai 2026 im Alter von 25 Jahren. Ihre Filmagentur Players bestätigte den Tod am 18. Mai unter Berufung auf ihre Familie. Die Nachricht wurde von mehreren Medien aufgegriffen. Ihr Tod kam nach Angaben der Agentur plötzlich und unerwartet. Nähere Einzelheiten zur Todesursache wurden nicht veröffentlicht. Deshalb sollten unbelegte Behauptungen über die Umstände ihres Todes vermieden werden. Die Nachricht löste in der deutschen Filmbranche große Anteilnahme aus. Viele Menschen erinnerten an ihre Arbeit als Schauspielerin und ihre gesellschaftlichen Beiträge.
Zum Zeitpunkt ihres Todes hatte Luna Jordan bereits an mehreren neuen Produktionen gearbeitet. Dazu gehörten unter anderem „Run Me Wild“ und „Euphorie“. Auch die Serie „Hamburg Days“ wurde in diesem Zusammenhang erwähnt. Dort sollte sie die Künstlerin Astrid Kirchherr darstellen. Ihr früher Tod beendete eine vielversprechende Karriere. Dennoch bleibt ihre Arbeit in verschiedenen Filmen und Serien erhalten. Besonders ihre Rolle in „Fuchs im Bau“ und ihre Arbeit an „Furor“ werden mit ihrem Namen verbunden. Ihre Filmografie zeigt, wie viel sie in kurzer Zeit erreicht hatte.
Auszeichnungen und Vermächtnis
Luna Jordan erhielt 2022 den Österreichischen Filmpreis als beste weibliche Nebendarstellerin. Diese Auszeichnung war einer der wichtigsten Erfolge ihrer Karriere. Darüber hinaus wurde sie für mehrere Nachwuchspreise nominiert. Dazu gehörten Nominierungen beim Max Ophüls Preis und bei der Romy. Auch für ihre Rolle in „Dead Girls Dancing“ erhielt sie weitere Anerkennung. Diese Auszeichnungen zeigen, dass ihre Arbeit in der Filmbranche wahrgenommen wurde. Sie gehörte zu einer neuen Generation deutschsprachiger Schauspielerinnen. Ihre Karriere verband künstlerische Entwicklung mit einem klaren Interesse an gesellschaftlichen Themen.
Das Vermächtnis von Luna Jordan besteht vor allem aus ihren Filmrollen und ihrer eigenen künstlerischen Stimme. Sie arbeitete vor der Kamera, schrieb Drehbücher und setzte sich öffentlich für sichere Arbeitsbedingungen ein. Ihre Karriere dauerte nur wenige Jahre, umfasste aber zahlreiche unterschiedliche Projekte. Besonders ihre Arbeit in „Fuchs im Bau“ und „Furor“ bleibt in Erinnerung. Auch ihre Aussagen gegen Machtmissbrauch fanden öffentliche Beachtung. Luna Jordan wird damit nicht nur als Schauspielerin, sondern auch als engagierte junge Filmemacherin erinnert. Ihre Arbeiten zeigen, wie vielseitig und gesellschaftlich relevant Film sein kann.
Häufig gestellte Fragen zu Luna Jordan
Wer war Luna Jordan?
Luna Jordan war eine deutsche Schauspielerin und Drehbuchautorin aus Berlin.
Wie alt wurde Luna Jordan?
Luna Jordan wurde 25 Jahre alt und starb im Mai 2026.
In welchen Filmen spielte Luna Jordan?
Sie spielte unter anderem in „Fuchs im Bau“ und „Dead Girls Dancing“.
Welche Auszeichnung erhielt Luna Jordan?
Sie gewann 2022 den Österreichischen Filmpreis als beste Nebendarstellerin.
Was ist über Luna Jordans Privatleben bekannt?
Über ihr Privatleben sind nur wenige verlässliche Informationen öffentlich bekannt.
Fazit
Luna Jordan war eine vielseitige Schauspielerin, die bereits früh in Film und Fernsehen arbeitete. Sie wurde durch Produktionen wie „Fuchs im Bau“, „Wild Republic“ und „Jenseits der Spree“ bekannt. Neben ihrer Schauspielarbeit schrieb sie das Drehbuch für den Kurzfilm „Furor“. Ihre Auszeichnung mit dem Österreichischen Filmpreis 2022 war ein wichtiger Karrierehöhepunkt. Auch ihr Engagement gegen Machtmissbrauch in der Filmbranche bleibt bedeutend. Luna Jordan starb im Mai 2026 im Alter von 25 Jahren. Ihre Filme und ihre künstlerische Arbeit bleiben Teil der deutschsprachigen Filmgeschichte.

