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Nutellaschnitte: Einfaches Rezept, Tipps & Varianten

Was ist eine Nutellaschnitte?

Eine Nutellaschnitte ist ein klassischer, cremiger Blechkuchen, bei dem ein lockerer Schoko- oder Biskuitboden mit einer hellen und einer Nutella-Creme kombiniert wird. Je nach Rezept unterscheiden sich Boden, Creme und Dekoration deutlich. Es gibt beispielsweise Varianten mit Patisseriecreme, Sahnesteif, Mascarpone oder einer Haselnussschaum-Schicht. Deshalb gibt es nicht das eine verbindliche Originalrezept für Nutellaschnitten. Verschiedene österreichische und deutsche Rezeptseiten zeigen unterschiedliche Zubereitungsarten.

Besonders praktisch ist die Schnittenform: Der Kuchen wird auf einem Blech gebacken, nach dem Auskühlen mit Creme bestrichen und anschließend in rechteckige Stücke geteilt. Dadurch eignet er sich gut für Familienfeiern, Geburtstage, Kaffeerunden oder wenn mehrere Personen gleichzeitig mit Kuchen versorgt werden sollen.

Nutellaschnitte: Ein einfaches Grundrezept

Für eine unkomplizierte Variante bietet sich ein Schokoboden mit einer zweigeteilten Creme an. Eine Hälfte bleibt hell, die andere wird mit Nutella vermischt. Dieses Prinzip findet sich in mehreren veröffentlichten Rezepten und sorgt für einen deutlichen Kontrast zwischen Schokolade, Sahne und Haselnusscreme. Mehr lesen : Esterhazy Schnitte: Klassisches Rezept mit Buttercreme

Zutaten für den Boden

  • 5 Eier
  • 250 g Zucker
  • 125 ml neutrales Öl
  • 125 ml Wasser
  • 100 g geriebene Nüsse
  • 2 EL Kakao
  • 100 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver

Für die Creme

  • 1 Liter Patisseriecreme
  • 4 Päckchen Sahnesteif
  • etwa 3 EL Nutella
  • 2 EL Staubzucker
  • Schokoflocken zum Dekorieren

Diese Mengen entsprechen einer veröffentlichten Nutellaschnitten-Variante. Da Blechgrößen und Crememengen je nach Rezept unterschiedlich sind, sollte die verwendete Form möglichst zur jeweiligen Rezeptmenge passen.

Zubereitung Schritt für Schritt

Zuerst werden die Eier getrennt. Die Eidotter werden mit Zucker und Öl cremig gerührt. Anschließend kommen Wasser, geriebene Nüsse, Kakao, Mehl und Backpulver dazu. Das steif geschlagene Eiweiß wird vorsichtig untergehoben, damit die Masse möglichst luftig bleibt. Der Teig wird auf einem vorbereiteten Blech verteilt und gebacken. Bei der genannten Rezeptvariante beträgt die Backzeit bei etwa 170 °C rund 30 Minuten.

Nach dem Backen muss der Boden vollständig auskühlen. Das ist wichtig, bevor die Creme aufgetragen wird. Für die helle Creme wird ein Teil der aufgeschlagenen Patisseriecreme mit Staubzucker vermischt. Der andere Teil wird mit Nutella kombiniert. Anschließend wird zuerst die dunkle und danach die helle Creme auf dem Boden verteilt. Schokoflocken bilden den Abschluss.

Alternative mit Mascarpone

Wer eine besonders cremige Variante bevorzugt, kann sich an der Nutella-Schnitten-Version von Dr. Oetker orientieren. Dort besteht der Boden unter anderem aus Eiern, Zucker, Öl, Milch, Mehl und Kakao. Die Cremeschicht wird aus Schlagsahne, Mascarpone und Nutella hergestellt. Zum Abschluss kommt eine Schokoglasur aus Sahne, Zartbitter-Kuvertüre und Nutella darüber. Das veröffentlichte Rezept ergibt etwa 24 Stücke und sieht rund 25 Minuten Backzeit vor.

Welche Nutella eignet sich für die Schnitten?

Für klassische Nutellaschnitten wird Nutella als Bestandteil der Creme oder als eigene Schicht verwendet. Die offizielle deutsche Produktseite nennt für die klassische Rezeptur unter anderem Zucker, Palmöl, Haselnüsse, Magermilchpulver, fettarmen Kakao, Lecithin und Vanillin. Nutella enthält laut Hersteller 13 % Haselnüsse und 7,4 % fettarmen Kakao.

Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen Nutella und einer beliebigen Haselnuss-Kakao-Creme: In vielen Rezepten kann zwar auch ein anderer Nuss-Nougat-Aufstrich verwendet werden, Geschmack, Süße und Konsistenz können sich dadurch verändern. Wer ein bestimmtes Rezept nachbackt, sollte deshalb die dort angegebene Creme verwenden oder bei einem Austausch die Konsistenz berücksichtigen.

Die wichtigsten Tipps für eine gelungene Nutellaschnitte

Boden vollständig auskühlen lassen: Warmer Kuchen kann eine Sahne- oder Patisseriecreme weich werden lassen. Deshalb sollte die Cremeschicht erst auf einen ausgekühlten Boden kommen.

Nutella bei Bedarf leicht erwärmen: Wenn der Aufstrich zu fest ist, lässt er sich durch vorsichtiges Erwärmen leichter verstreichen. Er sollte dabei nicht unnötig heiß werden.

Creme ausreichend fest schlagen: Bei Varianten mit Patisseriecreme oder Sahne sorgt Sahnesteif dafür, dass die Schicht stabiler bleibt. Die genaue Menge sollte sich nach dem jeweiligen Rezept richten.

Kuchen gut kühlen: Mehrere Rezepte empfehlen eine Kühlzeit vor dem Servieren. Bei einer Variante wird sogar eine mehrstündige Kühlung beziehungsweise das Kühlen über Nacht empfohlen. Dadurch lässt sich der Kuchen später sauberer schneiden.

Mit einem scharfen Messer schneiden: Rechteckige Schnitten werden besonders sauber, wenn das Messer nach jedem oder mehreren Schnitten gereinigt wird. Ein leicht gekühlter Kuchen lässt sich ebenfalls einfacher portionieren.

Varianten der Nutellaschnitte

Die Grundidee lässt sich auf verschiedene Arten verändern. Eine einfache Möglichkeit ist die Kombination aus heller und dunkler Creme. Eine andere Variante arbeitet mit einer Haselnussschaum-Schicht: Dabei wird ein Boden gebacken, mit Nutella bestrichen und anschließend mit einer Masse aus Eiweiß, Zucker und gemahlenen Haselnüssen weitergebacken.

Auch eine reine Nutella-Mascarpone-Creme ist möglich. Dr. Oetker verwendet beispielsweise 350 g Nutella und 500 g Mascarpone für die Cremeschicht und kombiniert diese mit geschlagener Sahne. Darüber kommt eine Schokoladenglasur.

Für die Dekoration eignen sich je nach Rezept Schokoflocken, Krokant, gehackte Haselnüsse oder etwas Kakao. Solche Ergänzungen verändern vor allem die Textur und das Erscheinungsbild und müssen nicht Bestandteil eines klassischen Grundrezepts sein.

Nutellaschnitte im Vergleich zu anderen Nutella-Kuchen

VarianteTypischer AufbauBesonderheit
Klassische NutellaschnitteSchokoboden + helle und dunkle CremeGut portionierbarer Blechkuchen
Nutella-Mascarpone-SchnitteSchokoboden + Mascarpone-Nutella-Creme + GlasurBesonders cremig
Haselnussschaum-SchnitteBoden + Nutella + HaselnussschaumNussige, luftige Oberfläche
Nutella-KastenkuchenRührmasse mit Nutella + GlasurKeine klassische Schnittenform

Die Unterschiede zeigen, warum Rezepte unter dem Begriff „Nutellaschnitte“ nicht immer gleich aussehen. Entscheidend ist die Kombination aus einem gebackenen Boden und einer Nutella- beziehungsweise Haselnuss-Schokoladen-Komponente in einer gut portionierbaren Form.

Wie lange hält sich eine Nutellaschnitte?

Die Haltbarkeit hängt stark von der verwendeten Creme ab. Bei Kuchen mit Sahne, Mascarpone oder Patisseriecreme ist eine gekühlte Aufbewahrung sinnvoll. Als konkretes Beispiel gibt Dr. Oetker für seinen Nutella-Kastenkuchen eine Kühlschrank-Haltbarkeit von bis zu drei Tagen an; diese Angabe sollte jedoch nicht pauschal auf jede Nutellaschnitte übertragen werden.

Für eine selbstgemachte Schnitte mit frischer Creme gilt daher: kühl lagern und nach den Lagerhinweisen der verwendeten Zutaten beziehungsweise des konkreten Rezepts vorgehen. Bei Unsicherheit sollte der Kuchen nicht unnötig lange aufbewahrt werden.

Was sollte man bei den Zutaten beachten?

Nutella enthält laut offizieller deutscher Produktinformation Haselnüsse, Magermilchpulver und Sojalecithin. Bei einer klassischen Nutellaschnitte kommen zusätzlich häufig Eier, Milchprodukte, Weizenmehl und gegebenenfalls weitere Nüsse hinzu.

Wer Allergien oder Unverträglichkeiten berücksichtigen muss, sollte deshalb alle Zutaten des konkreten Rezepts und die jeweiligen Verpackungsangaben prüfen. Ein Rezept allein reicht dafür nicht aus, weil sich verwendete Marken und Produkte unterscheiden können.

FAQ zur Nutellaschnitte

Warum wird die Nutellaschnitte nicht fest?

Häufig liegt es an einer zu weichen Creme, einem noch warmen Boden oder einer zu kurzen Kühlzeit. Bei Sahne- und Patisseriecremes sollte die Creme ausreichend aufgeschlagen und anschließend gut gekühlt werden.

Kann man statt Nutella eine andere Haselnusscreme verwenden?

Ja, bei manchen Rezepten wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass auch eine andere Haselnusscreme verwendet werden kann. Geschmack, Süße und Konsistenz können sich dadurch allerdings verändern.

Muss die Nutellaschnitte in den Kühlschrank?

Bei Varianten mit Sahne, Mascarpone oder Patisseriecreme ist eine gekühlte Aufbewahrung sinnvoll. Außerdem empfehlen veröffentlichte Rezepte häufig, die fertige Schnitte vor dem Servieren mehrere Stunden zu kühlen.

Kann man Nutellaschnitten einfrieren?

Das hängt vom konkreten Rezept und insbesondere von der Creme ab. Der Boden einer Dr.-Oetker-Variante lässt sich laut Rezeptangabe einige Tage vorbereiten und einfrieren. Für die fertig belegte Schnitte sollte dagegen die konkrete Rezeptempfehlung berücksichtigt werden.

Wie bekommt man besonders saubere Stücke?

Die Schnitte sollte vollständig gekühlt sein. Ein scharfes Messer und das Reinigen der Klinge zwischen den Schnitten helfen zusätzlich, damit sich helle und dunkle Cremeschichten weniger verschmieren.

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